im Allgemeinen:
- Alle Menschen sind gleich
- Alle Menschen sind gleich doof
- Erst kommt das Fressen, dann die Moral
- Ergo führt nur Wohlstand zu Frieden und... naja, "Gerechtigkeit"
- Ein Stück Gerechtigkeit wird daher immer dem Wohlstand geopfert... aber
- Der Wohlstand der Anderen ist immer auch meine Sicherheit, mein Frieden, meine Ruhe
- Das gilt für einzelne Menschen und genauso für Städte, Regionen und Nationen
im Speziellen zur Eurokrise:
- Staaten gehen nicht reihenweise Pleite, weil gerade die Zeit dafür gekommen ist
- Staaten gehen pleite, weil ihre Bankenrettungen zu teuer für ihre Wirtschaft waren
- Staaten gehen nicht pleite, weil ihre Einwohner faul sind
- Botswana ist nicht arm, weil seine Einwohner faul sind und mit 30 in Rente gehen
- Der deutsche Maurer mauert nicht besser und fleißiger als der portugiesische. Und wenn, dann ist das nicht der Grund, dass es Deutschland besser geht als Portugal
- Kredite machen nur Sinn, wenn mit ihnen Investitionen getätigt werden können, von deren Gewinnen die Zinsen der Kredite bedient werden können
- Die "Euro-Hilfen-Kredite" machen daher keinen Sinn, weil sie nur helfen, andere Zinsen zu bedienen
- Die "Sparpolitik" macht daher keinen Sinn, weil sie selbst die Teile der Wirtschaft der "Krisenländer", die noch halbwegs funktionierten, kaputt macht
- Es ist also nicht so, dass Deutsche für Menschen anderer Nationen bezahlen, sondern dass Deutsche und (noch viel mehr) Bürger anderer Nationen für das Kreditrisiko von Banken bezahlen
- Wenn schon "gegen", dann ist die Eurokrise daher "Oben gegen unten", und nicht "Deutsche gegen den Rest der Welt"
- Weil das niemand (gewichtiges) sagt, muss einer mal (ungewichtig) darauf hinweisen
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